Archiv der Kategorie: Dumm wie Stroh

Herr Lose

Von Ralf O.

Ich hab gerade in der Bäckerei den wahren Herrn Lose getroffen und bin „very amused“.
Und so hat es sich zugetragen:

Lose: Ich hätte gerne 2 Schrippen.
Verkäuferin packt ein. Ist fertig! Lose kontrolliert unterdessen seinen Einkaufszettel. Sieht auf.
Lose: Haben Sie das erledigt? (wirklich genauso)
VK: Ja!
Lose: Dann 5 Roggenbrötchen. Füüüünf Roggenbrötchen.
Ich beginne zu Schmunzeln und der Vergleich mit Loriot kommt mir in den Sinn.
VK packt ein. Lose kontrolliert wieder seinen Zettel. Mittlerweile sind gut 2 Minuten vergangen und alle im Laden schauen sich an.
Lose: Haben Sie auch Rohrmuggeln? (was immer das ist)
Ich muss mich in eine andere richtung drehen.
VK: Nein, im Moment nicht!
Lose: Die muss man in der Vorweihnachtszeit auch vorbestellen. Das werde ich auch erledigen!
Nochmal Lose: Haben Sie das alles? (4 Minuten: 2 Schrippen, 5 Roggenbrötchen)
VK: Ja, darf es noch was sein?
Lose: Wegen der Rohrmuggeln komm ich noch auf Sie zu!
Die Leute im Laden müssen sich am Riemen reißen.
Lose zahlt. (6 Minuten) Ich erspare euch die näheren Begebenheiten. Das Wechselgeld liegt schon längst bereit, als ich dran bin. Ich nehme ein Brot, bezahle und verlasse die Bäckerei.
Das letzte, was ich von Herrn Lose höre, ist: Im Winter dauert alles etwas länger!

Schön, dass es den wahren Herrn Lose gibt.

Advertisements

Geschichte vom Brot

Ein Bekannter, nennen wir ihn Schnalf, hat gestern mittag Brot fürs Abendessen gekauft. Zum Feierabend ist er dann schon recht hungrig heimgefahren. Als er im Heim-Outfit auf dem Sofa saß und sich auf seine wohlverdienten Wurstbrote freute, musste er feststellen, dass er seinen Rucksack mit dem Brot wohl in die Arbeit vergessen hatte. Die Geschäfte waren schon zu und Schnalf blieb nichts anderes übrig, als hungrig zu Bett zu gehen. Am nächsten Morgen stand er noch hungriger auf, duschte und ging zu seinem Auto, wo er zu seinem Erstaunen den Rucksack mit dem mittlerweile tiefgefrorenen Brot auffand. Er hätte also nur kurz vor die Tür gehen müssen und dann herzhaft sein Mahl genießen können. Schnalf, der nicht wusste, ob er lachen oder weinen sollte, nahm sein Brot nun mit in die Arbeit, wo es nun nach und nach wieder auftaut. Und essen kann er es immer noch nicht. Und die Moral von der Geschicht: Schnalf wird immer blöder!