Herbstgedicht

Herbstgedicht

Wir waren nie große Freunde, warteten nie unstet aufeinander und doch hat diese Jahreszeit ihre stillen Reize:
Der Herbert. Dies ist eine Zeit der Besinnung, eine Zeit der Rast. Im Dunstkreis von Nebelschleiern
hält man Einkehr in eine ruhige, verschlossene und farbenreiche Welt
(und nicht nur in am Wege gelegene Wirtshäuser).

Empfindungen zum Herbst 1999

Dies ist ein Herbsttag, ich keinen sah!
Die Luft ist still, man atmet kaum,
Und dennoch rascheln von fern und nah‘
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

Das Laub ist gelb und welk geworden,
Grün blieb nur Fichte noch und Tann‘.
Huhu! Schon meldet sich im Norden
Der Winter mit dem Weihnachtsmann.

Endlich naht das warme Heim,
Ach, wie ist man angetan.
Mag es draußen noch so klamm sein,
wir schau’n es uns von drinnen an.

Dr. H.-J. Kandler und Dr. B.Bumie. Am 23. 12. 1999 für den Putzpuller-Preis vorgeschlagen.

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